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Am 24. Februar 2026 berichtete das St.Galler Tagblatt über die Fusion zweier HSG-Institute zum neuen RISE – Institute of Responsible Innovation, Sustainability and Energy. Entstanden ist RISE aus dem traditionsreichen Institut für Wirtschaft und Ökologie (IWÖ-HSG) (gegründet 1992) und dem 2023 lancierten Institute for Responsible Innovation (IRI-HSG). Gemeinsam bündeln sie ihre Kompetenzen in Nachhaltigkeit, Innovation und Energie und schaffen damit eine starke Plattform für zukunftsgerichtete Forschung und Lehre.

Der Artikel beleuchtet das aktuelle Spannungsfeld zwischen geopolitischen Rückschritten in der Klimapolitik und dem globalen Ausbau erneuerbarer Energien. Während die CO₂-Emissionen weiterhin steigen, wachsen gleichzeitig marktreife Lösungen wie Solarenergie oder Elektromobilität dynamisch. Genau hier setzt RISE an: mit fundierter Forschung, praxisnahen Projekten und einem klaren Fokus auf unternehmerische Umsetzung.

Geleitet wird das Institut von Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Prof. Dr. Charlotta Sirén und Prof. Dr. Judith Walls. Gemeinsam mit einem Team von 32 Mitarbeitenden gestalten sie die Weiterentwicklung von Nachhaltigkeit, verantwortungsvoller Innovation und Energietransformation an der HSG.

Ein zentraler Pfeiler von RISE ist die Lehre. Das Institut verantwortet unter anderem zwei Zertifikatsprogramme an der School of Management: das Zertifikat Integratives Nachhaltigkeitsmanagement auf Bachelor-Stufe sowie Managing Climate Solutions auf Master-Stufe. Beide Programme verbinden wissenschaftliche Fundierung mit hoher Praxisnähe.

RISE verfolgt das Ziel, durch Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Innovation konkrete Wettbewerbsvorteile für Unternehmen zu schaffen – und gleichzeitig Führungskräfte auszubilden, die ökologische Verantwortung mit unternehmerischer Exzellenz verbinden.

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Klimafonds-Initiative: Nichtstun wird richtig teuer

Das St. Galler Tagblatt berichtet über die Debatte zur Klimafonds-Initiative und die Frage, ob sich zusätzliche Investitionen in den Klimaschutz lohnen. Gegner führen hohe Kosten und das «Aber-China»-Argument ins Feld.

Für Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen von der Universität St. Gallen greift diese Sichtweise zu kurz. Er verweist auf die Analyse des Ökonomen Nicholas Stern, wonach Investitionen von 1–2 % des BIP notwendig seien, um den Temperaturanstieg zu begrenzen. Die Kosten des Nichtstuns hingegen könnten 5–20 % des BIP betragen.

Zugleich sind klimafreundliche Technologien heute deutlich günstiger als noch vor 15 Jahren. Weltweit werden jährlich über 2000 Milliarden Dollar in saubere Energie investiert. Länder wie China setzen strategisch auf erneuerbare Energien und stärken damit ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Auch die Schweiz ist stark von Energieimporten abhängig. Investitionen in erneuerbare Energien erhöhen daher nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die Versorgungssicherheit.

Die Initiative wirft damit eine wirtschaftliche Kernfrage auf: Jetzt investieren – oder später deutlich höhere Kosten tragen.

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Nachtzüge lassen Städte aus - Die internationalen Züge nach Osten sollten dauerhaft über die Stadt St.Gallen verkehren, sagt HSG-Professor Rolf Wüstenhagen

Das St. Galler Tagblatt  berichtet über die temporäre Umleitung internationaler Fern- und Nachtzüge über St. Gallen. Aufgrund von Bauarbeiten zwischen Buchs und Feldkirch verkehren vom 14. Juni bis 14. Oktober 2026 unter anderem der Railjet Zürich–Wien sowie Nachtzüge nach Budapest und Zagreb über Winterthur und St. Gallen.

Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen von der Universität St. Gallen sieht darin einen praktischen Beleg dafür, dass die nördliche Route grundsätzlich umsetzbar ist. Bereits 2022 hatte er sich dafür ausgesprochen, internationale Nachtzüge über die Städte Winterthur und St. Gallen zu führen.

In der Diskussion werden insbesondere höhere Investitionskosten, längere Fahrzeiten sowie Kapazitätsfragen angeführt. Wüstenhagen weist darauf hin, dass sich die zusätzliche Fahrzeit voraussichtlich auf rund 20 bis 25 Minuten begrenzen liesse. Gleichzeitig würden mit Winterthur und St. Gallen deutlich grössere Bevölkerungszentren direkt angebunden als entlang der bisherigen Route via Sargans und Buchs.

Die aktuelle Umleitung liefert damit zusätzliche Erfahrungswerte für die verkehrspolitische Debatte um die künftige internationale Anbindung der Ostschweiz.

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3217 Unterschriften gegen Windpark in St.Margrethenberg: Windkraftgegner mobilisieren bis Montenegro – HSG-Professor zweifelt an Aussagekraft

In St. Margrethenberg (Gemeinde Pfäfers) wurde eine Petition mit 3217 Unterschriften gegen den geplanten Windpark eingereicht. Die Initianten sprechen von einem grossen Erfolg – doch die Aussagekraft solcher Online-Petitionen ist umstritten.

In der Berichterstattung des St.Galler Tagblatts ordnet Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen von der Universität St. Gallen die Situation wissenschaftlich ein. Er weist darauf hin, dass Online-Petitionen zu Verzerrungen führen können, da viele Unterzeichnende nicht direkt betroffen sind und Unterschriften teilweise anonym erfolgen. Weder die Petition noch frühere lokale Abstimmungen würden daher ein repräsentatives Bild der Bevölkerung liefern.

Der Beitrag unterstreicht die Bedeutung transparenter Kommunikation und fundierter Beteiligungsprozesse bei der Planung von Windenergieprojekten.

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Windaktien und Windzins: Kritik an Windparks – doch es gibt Wege für mehr Akzeptanz

In der Schweiz stockt der Ausbau der Windenergie – Anwohnerproteste, politische Widerstände und Umweltbedenken bremsen viele Projekte aus. Doch es gibt neue Ansätze, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu stärken, etwa durch finanzielle Beteiligungsmodelle wie Windzins und Windaktien.

In diesem Beitrag erklärt Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, wie finanzielle Beteiligung der lokalen Bevölkerung helfen kann, Vorbehalte gegenüber Windkraftprojekten abzubauen. Er berichtet von Pilotprojekten in der Ostschweiz und betont, dass diese Modelle wichtige, aber nicht alleinige Bausteine für mehr Akzeptanz sind.

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Darum scheiterte Meyer Burger am Wiederaufbau der Solarindustrie

Der Thuner Solarpionier machte sich auf, die Branche in Europa neu zu beleben. Doch die Politik wollte beim kühnen Plan nicht mitziehen – Trump erledigte den Rest.

In diesem Beitrag erläutert Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, welche Faktoren den Erfolg von Meyer Burger massgeblich behinderten.

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Swiss CO₂ removal firm Climeworks to downsize

Climeworks, a Zurich-based start-up that specialises in carbon dioxide (CO₂) removal from the atmosphere, has run into serious problems that threaten large-scale staff lay-offs. Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen shares his assessment of the technology and the challenges of such projects in the SRF 1 news program 10 vor 10.

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Video in German, 10 vor 10, SRF 1, 14.05.2025

Windenergie und ihr wirtschaftliches Potenzial

Windkraft hat wirtschaftliches Potenzial, auch in der Schweiz. Die umweltfreundliche Technologie ist allerdings umstritten. Können neue Konzepte die Diskussion beleben? Windkraft-Turbinen prägen eine Landschaft, viele Leute sind daher skeptisch. Neue Ideen tragen dem Rechnung: durch technische Innovation oder Bürgerbeteiligung. Im Entlebuch soll ein «Bürgerwindpark» entstehen, bei dem die Bevölkerung beteiligt wäre und Wertschöpfung und Ertrag grösstenteils vor Ort blieben. Sendung auf SRF1 vom 09.03.2024 u.a. mit Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen

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Das Plastik-Glas-Paradoxon

In einem Report zeigen die Publicis Groupe Switzerland, die Universität St.Gallen und die Grownate AG: Kund:innen und Unternehmen sind beim Thema Nachhaltigkeit selten auf einer Linie. Das Magazin für Markt und Kommunikation "m&k" hat mit zwei der Initiator:innen des Reports gesprochen.

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Handfestes gegen Klimawandel: Wie fünf Studierende auf dem Dach der HSG-Sporthalle ein Solarprojekt lancieren

Während ihres Masterstudiums an der Universität St.Gallen haben fünf Studierende ein Solarprojekt auf die Beine gestellt. Nach mehrjähriger Entwicklung und Turbulenzen startet das Photovoltaikprojekt nun im Herbst. Statt gutgeschriebene Kilowattstunden planen sie eine langfristige Rendite für die Personen, die eines der 521 Panels kaufen. => Artikel St.Galler Tagblatt unter "More" und mehr dazu hier im Video-Interview mit Rolf Wüstenhagen (Untertitel in DE/EN)

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Markt und Staat: Harmonie oder Dissonanz? Sozial-ökologische Marktwirtschaft oder Planwirtschaft: Welches Marktdesign bringt die Energiewende voran?

Langfristige Planbarkeit erforderlich ... Schwierig wird es offenbar immer dann, wenn freie Marktwirtschaft und staatliche Korrektureingriffe schlecht orchestriert sind. Entscheidend, so sagt es Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen (Lehrstuhl für Management erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen), sei bei staatlichen Interventionen in einem freien Markt eine langfristige Perspektive: „Klare Regeln wirken komplexitätsreduzierend. Unternehmen müssen auf Jahre hinaus investieren. Da ist es hilfreich, wenn man weiss, wohin die Reise geht. Ob Automobilhersteller oder Heizungsbranche – irgendwann muss man sich festlegen, auf welche Technologie man setzt. Dass klare Leitplanken wirken, hat man schon in den 1980er Jahren bei der Einführung des Katalysators gesehen. Und das in der EU beschlossene weitgehende Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 könnte ein weiterer solcher Meilenstein sein, der Klarheit für alle Akteure schafft.“ .... Artikel in bdew (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V., DE-Berlin)  

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Den Temperaturen nachsteigen: Die Klimatreppe wirbt in der Stadt St.Gallen für mehr Nachhaltigkeitsbewusstsein

Auf 162 Stufen haben Studierende der Universität St.Gallen den Klimawandel visualisiert. Mit ihrem Projekt wollen sie den Klimawandel vor Augen führen und zum Nachdenken anregen. Unterstützung haben sie von der Stadt bekommen.

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